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Theatergemeinschaft St. WendelSpielzeit 2011/2012 Im Rahmen des Spielplanes der Theatergemeinschaft St. Wendel finden je Spielzeit 7 Gastspiele renommierter Tourneetheaterbühnen im St. Wendeler Saalbau statt. Es können Abonnements in verschiedenen Platzgruppen und Preiskategorien sowie Karten für einzelne Gastspiele erworben werden. Geschäftsstelle: Rathaus V, Wendalinusstraße 2, 66606 St. Wendel Info: Telefon 06851/809-1932 Abonnements sind nur bei der Geschäftsstelle der Theatergemeinschaft erhältlich. Im freien Verkauf gibt es Karten bei der Geschäftsstelle der Theatergemeinschaft, bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen www.ticket-regional.de/vvk sowie im Internet unter www.ticket-regional.de/stwendel. Die Vorstellungen finden im Saalbau St. Wendel, Balduinstraße 45, statt. Vorstellungsbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr.
Spielplan:
Donnerstag, 22.09.2011, 19.30 Uhr Die Csárdásfürstin - AUSVERKAUFT!!!
Operette in 3 Akten von Emmerich Kálmán von Schlote productions gmbH, Salzburg mit Operettentheater Salzburg Das Operettentheater Salzburg realisiert Operette auf hohem Niveau mit eleganten und bezaubernden Kostümen, schwungvoll und souverän wird getanzt und gesungen. Ein zusätzliches Highlight bieten die Einlagen des Ballettensembles, sei es beim feurigen Csárdás oder beim Walzer. Bei dieser Operette stimmt alles: Die zündende Verbindung von ungarischem Feuer und Wiener Anmut sowie eine Fülle von komischen Szenen und treffend gezeichneten Charakteren. Dazu ins Ohr gehende Melodien, die im Zuhörer noch lange nach Ende der Aufführung nachklingen und fast alle zu Hits wurden: „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“, „Machen wir´s den Schwalben nach“, „Tanzen möchte´ ich, jauchzen möchte ich“ oder „Nimm Zigeuner deine Geige“.
Mittwoch, 26.10.2011, 19.30 Uhr Zehn kleine Negerlein
Kriminalstück von Agatha Christie von und mit Berliner Kriminaltheater In diesem Krimi geht es um zehn einander unbekannte Menschen, die sich auf Grund einer Einladung auf einer Insel vor der Küste treffen. Der Gastgeber bleibt anonym im Hintergrund. Eine Tonbandstimme eröffnet den Gästen, dass sie alle wegen vergangener Untaten zum Tode verurteilt sind. Ein Alptraum beginnt. Agatha Christie, First Lady des literarischen Mordes, hat ihren Roman für die Bühne höchst selbst adaptiert. Das Berliner Kriminaltheater unterhält in Berlin ein eigenes Theater und geht mit verschiedenen Produktionen mit großem Erfolg auf Tournee.
Dienstag, 06.12.2011, 19.30 Uhr Sein oder Nichtsein
Komödie von Theatergastspiele Kempf GmbH, Grünwald mit Bernhard Bettermann, Isabella Hübner u.a. Bernhard Bettermann, bekannt aus der Fernsehserie „In aller Freundschaft“, spielt die Hauptrolle in diesem Bühnenstück nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch. Es ist ein Theater im Theater. Die Schauspieler müssen mit Bestleistungen schlechte Schauspieler spielen, um diese Nazi-Filmsatire gekonnt auf die Bühne zu bringen. In dieser Komödie geht es um knifflige Situationen, glänzende Dialoge, kurzum – eine Verwechslungs-, Agenten- und Eifersuchtskomödie.
Dienstag, 17.01.2012, 19.30 Uhr Leonce und Lena
Lustspiel von Georg Büchner von Tourneetheater Der Grüne Wagen, Wien mit Ivanka Brekalo, Christof Arnold,Thomas Stroux u.a. Leonce und Lena ist ein poetisch-märchenhaftes Lustspiel und kabarettreife Polit-Satire zugleich. Der 23-jährige Georg Büchner schrieb das Stück 1836 und von den wenigen klassischen deutschen Komödien ist dies bei weitem die modernste und heutigste. Dies ist ein wunderschönes Liebesmärchen voll übermütiger Heiterkeit, aber auch Melancholie, verbunden mit komödiantischer Kritik an einem selbstgefälligen Beamtenstaat. In witzigen Wortspielen und mit einer Fülle poetisch-ironischen Aphorismen wird die Leere einer Gesellschaft gezeigt, die vor lauter Betriebsamkeit mit dem wirklichen Leben nichts anzufangen weiß. Das war 1836 nicht anders als heute.... Die beiden Hauptdarsteller sind dem Publikum aus der Fernsehserie „Sturm der Liebe“ sicher bekannt.
Donnerstag, 02.02.2012, 19.30 Uhr Altweiberfrühling
Komödie nach dem Film die Herbstzeitlosen von Das Ensemble, Berg mit Ellen Schwiers, Holger Schwiers, Hilde Vadura, Dagmar Hessenland u.a. Martha Jost will mal wieder sterben. Ihr Mann ist tot und der kleine Tante Emma Laden ist alleine nicht mehr zu bewältigen. Der Bürgermeister will von Martha die Vereinsfahne bis zum Dorffest geflickt haben, denn schließlich war sie ja einmal Schneiderin. Und damit kippt die sich anbahnende Tragödie zur Komödie. Denn Martha will sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Sie eröffnet mit ihren drei Freundinnen eine Dessous-Boutique mit selbst entworfener Wäsche. Ihr Sohn, der Dorfpfarrer Walter, hat den Laden allerdings schon als Treffpunkt für seine Bibelgruppe vorgesehen. Auch der Bürgermeister hat bereits seine eigenen Pläne gemacht. Die Komödie erzählt auf anrührende Weise vom Alter, von der Zweiten Chance im Leben und vom Mut der nötig ist, um sie zu nutzen. Und die Fahne? Lassen Sie sich überraschen.
Montag, 12.03.2012, 19.30 Uhr Die Wahrheit
Komödie von Konzertdirektion Landgraf, Titisee-Neustadt mit Helmut Zierl, Karin Boyd u.a. Michel hat eine sehr farbenreiche Beziehung zur Wahrheit. Auch wenn sich alles gegen ihn verschworen hat, ist das für ihn kein Grund, zum Lügenabstinenzler zu werden. Aber es gibt auch Tage, da haben seine Lügen kurze Beine. Heute ist so ein Tag. Nach einem Treffen mit seiner Geliebten, erzählt Michel seiner Frau Laurence, dass eine geschäftliche Sitzung mit seinem Partner Guillon länger gedauert hat. Dumm nur, dass Laurence am Nachmittag von Guillon erfuhr, dass Michel die Sitzung krankheitshalber abgesagt hat. Wie es dem charmanten Schwerenöter weiter ergeht, darf hier natürlich nicht verraten werden. Helmut Zierl geht mit diesem Stück erstmals auf Tournee.
Sonntag, 22.04.2012, 19.30 Uhr Chorprobe
Lustspiel von Tournee-Theater Thespiskarren, Hannover mit Heinz Werner Kraehkamp u.a. Im Hinterzimmer einer Kneipe trifft sich ein Laienchor und probt sein Programm zur Geburtstagsfeier des Bürgermeisters Kuckuck. Als Belohnung scheint eine aus der Gemeindekasse finanzierte gemeinsame Karibik-Reise zum Greifen nahe – die Choristen schweben bereits im Bacardi-Fieber. Assistiert von seiner unterwürfig gouvernantenhaften Korrepetitorin triezt Chorleiter Werner Weber mit Beethovenschopf und Weltstar-Attitüde die „lieben Sangesfreunde“. Er lobt selten und rügt sie ständig: den Tenor Klaus, den Sopran Gisela, den Alt Barbara, die keine Gelegenheit auslässt, mit ihrem schüchternen Hausfrauen-Charme Werner zu becircen, und den Bass Heinz, zum Schreien komisch und von Magengrimmen geplagt. Obwohl die schikanösen Kommentare des Chefs immer das Gegenteil behaupten, sind die mehrstimmigen Gesangseinlagen ein Ohrenschmaus.
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