Gefahrenkarten für Hochwasser und Starkregen jetzt online

Im Vorsorgekonzept Hochwasser und Starkregen der Kreisstadt St. Wendel stehen die Gefahrenkarten für alle Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung

Im September 2019 haben die Kreisstadt St. Wendel und das Ingenieurbüro ProAqua aus Aachen mit den Arbeiten zum Vorsorgekonzept für Hochwasser- und Starkregenereignisse begonnen. Die erste große Phase ist nun mit der Erstellung der Hochwassergefahrenkarten für die besonders gefährdeten Gewässer im Stadtgebiet und Starkregengefahrenkarten für alle Stadtteile abgeschlossen. Dazu wurden die Gewässer vermessen und mit hydraulischen Modellen die Überflutungen aus Flusshochwasser und Starkregen ermittelt. Mit den Verantwortlichen der Stadt (u.a. Umweltamt, Tiefbauamt, Feuerwehr, Ortsvorsteher) wurden von Februar bis Juni 2020 Ortsbegehungen in den Stadtteilen durchgeführt und die Berechnungen geprüft und erste Ideen entwickelt. Die Hochwassergefahrenkarten und die Starkregengefahrenkarten können auf der Internetseite der Kreisstadt St. Wendel unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.sankt-wendel.de/buergerservice/planen-bauen-und-umwelt/pilotprojekt-vorsorgekonzept-hochwasser-und-starkregen/ 

Hierzu sollte zuerst die Lesehilfe und Erklärungen zu den Karten aufgerufen werden. Über die jeweilige Übersichtskarte sind die einzelnen Gefahrenkartenblätter durch Anklicken der entsprechenden Kachel abrufbar. Gerne beantworten die Mitarbeiter/innen des städt. Umweltamt unter Tel.: 06851/809-1922 bzw. unter der Email: umwelt(at)sankt-wendel.de Fragen dazu.

Mit dem Grundgedanken „Was können wir in unseren hochwasser- und starkregenbedrohten Stadtteilen tun, um Hochwasserschäden gering zu halten?“ werden in der nächsten Phase stadtteilbezogene Vorsorgekonzepte mit Beteiligung der betroffenen Bevölkerung aufgestellt, die nach und nach umgesetzt werden sollen. Dazu finden in den Stadtteilen Workshops/Bürgerversammlungen statt, in denen die Gefahrenkarten vorgestellt und besprochen werden. Mit den Betroffenen zusammen werden Erfahrungen gesammelt sowie Ideen und Vorschläge zu möglichen Schutzmaßnahmen erarbeitet und diskutiert. Die Umsetzbarkeit der Maßnahmen wird geprüft (z.B. bzgl. Kosten und Flächenbedarf) und abschließend zu Vorsorgekonzepten zusammengestellt. Die Arbeiten zum Vorsorgekonzept für Hochwasser- und Starkregenereignisse sollen 2021 abgeschlossen werden. Das Vorhaben wird vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes
gefördert und fachlich begleitet.