Fliegerbombe in St. Wendel entdeckt

Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wird am Sonntag, 11. Oktober, entschärft.

Eine 100 Kilo schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird am kommenden Sonntag, 11. Oktober, in St. Wendel von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei entschärft werden. Die amerikanische Fliegerbombe war bei Bauarbeiten zwischen  Werkstraße und St. Floriansweg entdeckt worden. Derzeit ist der Fundort abgesichert, so dass von dem Blindgänger keine Gefahr ausgeht.

„Während der Entschärfung ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, den Bereich rund um die Fundstelle zu evakuieren“, erläutert St. Wendels Bürgermeister Peter Klär. Die Sicherheitszone umfasst einen 300 Meter großen Radius in dem rund 400 Personen - darunter 50 in  Wohnheimen der Lebenshilfe - leben. Sie müssen bis spätestens neun Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben. „Allen, die nicht wissen, wo sie sich während der Entschärfung aufhalten können, stellt die Kreisstadt St. Wendel Aufenthaltsraum im Saalbau zur Verfügung“, erklärt der Rathauschef. Die Betroffenen werden von der Stadtverwaltung per Einwurfschreiben noch einmal über die Evakuierung des Gefahrenbereiches informiert.

Während der Entschärfung muss aus Sicherheitsgründen auch die Bahnstrecke zwischen St. Wendel und Ottweiler ab 9.30 Uhr  für den Zugverkehr gesperrt werden. Rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, THW, DRK und Stadt werden bei dem Einsatz vor Ort sein. „Die Kampfmittel-Experten gehen davon aus, dass es keine größeren Probleme gibt und die Bombe bis spätestens 14 Uhr entschärft sein wird“, so Klär.