Kreisstadt St. Wendel investiert in Niederkirchen in Millionenhöhe

Zwei große Bauprojekte setzt die Kreisstadt St. Wendel jetzt in Niederkirchen um. Die Grundschule erhält eine moderne Schulturnhalle, die allen zeitgemäßen Anforderungen entspricht. Im Rahmen des Friedhofskonzepts wird zudem eine neue Friedhofshalle gebaut.

Zeitgemäße Schulturnhalle mit modernem Energiekonzept

Nachdem der Abriss der alten Turnhalle an der Grundschule Niederkirchen mittlerweile abgeschlossen ist, beginnt an gleicher Stelle der Neubau in Holzrahmenbauweise - inklusive effektiver Wärmedämmung. Größe der neuen Halle: 26 Meter lang und 16 breit. Das Raumangebot für den Schulsport wird somit um rund 15 Quadratmeter vergrößert. Bei der Planung der Innenausstattung wurden alle zeitgemäßen Anforderungen  einer modernen Schulturnhalle berücksichtigt. Des Weiteren  ist die  neue Sportstätte barrierefrei gestaltet. Das ursprüngliche Kellergeschoss der alten Halle bleibt bestehen und wird hinsichtlich der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen modernisiert. Die komplett renovierten Kellerräume können künftig als Abstell- und Lagerfläche genutzt werden. Im Rahmen der Umweltbemühungen der Kreisstadt St. Wendel erhält das  Pultdach der neuen Halle eine Photovoltaikanlage, die an das Verbrauchsnetz angeschlossen wird. Ein  zweiter Eingang, der als  Flucht- und Rettungsweg dient, kommt ebenfalls neu hinzu.

Die Niederkircher Grundschule besuchen Schüler der Stadtteile Niederkirchen, Saal, Marth sowie Hoof, Osterbrücken, Dörrenbach und Werschweiler. Die Fertigstellung der neuen Schulturnhalle ist für Juli/August 2021 geplant. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 1,5 Millionen Euro. Das Projekt wird durch die „Förderrichtlinie Kommunalinvestitionsförderungsgesetz Schulinfrastruktur“ unterstützt.

Große Friedhofshalle für Niederkirchen, Bubach, Marth und Saal

Das zweite Bauprojekt ist der Neubau der Friedhofshalle im Zuge der Umsetzung des  städtischen Bestattungswesenskonzeptes. Die neue Friedhofshalle dient somit künftig als zentrale Halle für die Ortsteile Niederkirchen, Bubach, Marth und Saal. Hierfür wird der Aussegnungsraum größer angelegt und es wird eine zusätzliche Kühlzelle – nun insgesamt vier – geben. Zwei Toilettenanlagen entstehen, davon eine behindertengerecht. Im teilweise überdachten Innenhof stehen künftig Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Hinzu kommen außerdem Außenlagerräume für Friedhofsgeräte. Auch der Neubau der Friedhofshalle erfolgt barrierefrei und unter zeitgemäßen energetischen Gesichtspunkten mit effektiver Wärmedämmung und Dreifachverglasung. Eine Photovoltaikanlage auf dem Satteldach wird so installiert, dass eine maximale Nutzung für den Eigenbedarf der Halle möglich ist. So können Fußbodenheizung, Wärmepumpe und die Kühlzellen mit eigenem Solarstrom betrieben werden. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist.

Die Wände der alten Friedhofshalle bleiben als Andachtsstätte weiterhin erhalten und fließen ästhetisch in die Gestaltung der Außenanlage des Neubaus ein. Diese wird komplett neu gestaltet, sobald die neue Friedhofshalle in Betrieb ist. Die Planungen hierzu sind bereits abgeschlossen.

Die Fertigstellung der neuen Friedhofshalle ist für Sommer/Herbst 2021 geplant. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 2 Millionen Euro. Das Projekt wird vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes gefördert.

„Diese Investitionen sind wichtig für unsere Stadt“, betont Bürgermeister Peter Klär. „Ich bin froh, dass beide Projekte mit Fördermitteln unterstützt werden. Die Entwicklung unserer Dörfer ist das richtige Signal für unsere Bürgerinnen und Bürger.“