Schutzzaun soll Kröten und Frösche am Biotop in Niederkirchen schützen

Ein spezieller Zaun zum Schutz von Amphibien wurde jetzt auf dem Verbindungsweg zwischen Werschweiler und Niederkirchen – im Bereich des Naturschutzgebietes – errichtet.

Koordinator dieser Maßnahme der Naturlandstiftung ist der St. Wendeler Naturschutzbeauftragte Peter Volz. Ehrenamtliche Helfer des Bundes Naturschutz Ostertal (BNO) tragen dann die dort gesammelten Tiere sicher über die Straße. Der Abbau des Zaunes erfolgt durch das Umweltamt St. Wendel.

 

Die Verkehrsteilnehmer können zum Schutz der Tiere beitragen, indem sie diesen Streckenabschnitt in den kommenden Wochen vorsichtig und mit reduzierter Geschwindigkeit befahren oder – wenn möglich – ganz umfahren.

 

Hintergrund:

 

Für die Amphibien ist jetzt die Zeit der Winterruhe beendet. Die Tiere haben die Wande­rung zu den Laichgewässern begonnen. Mildere Nachttemperaturen und feuchte Witterungsverhältnisse sind ideale Voraussetzungen für den Beginn dieser Reise.

In der Dämmerung und während der Nacht ziehen Frö­sche, Kröten und Molche zum Wasser, um sich dort zu paaren und ihre Eier (Laich) abzulegen. Für viele Amphibien werden dabei die Übergangsbereiche von Straßen zu einer tödlichen Falle. Beispielsweise benötigt eine Erdkröte mit einem Männchen auf dem Rücken circa zehn Minuten für das Überqueren einer 7,50 m breiten Straße.

 

Weitere Informationen zum Thema „Amphibienschutz“ gibt es beim Umweltamt der Kreisstadt St. Wendel unter der Rufnummer 06851/809-1922 oder der E-Mail-Adresse: umwelt(at)sankt-wendel.de