Für eine sichere und saubere Stadt

Bürgermeister Peter Klär bringt Maßnahmenkatalog für mehr Sicherheit und Sauberkeit in St. Wendel auf den Weg.

. St. Wendel ist die Kreisstadt des sichersten Landkreises im Saarland. „Darauf wollen wir uns jedoch nicht ausruhen, sondern unsere guten Ordnungs- und Sicherheitsstandard im Interesse der gesamten Bevölkerung weiterentwickeln und ergänzende Maßnahmen zu deren Stärkung vorantreiben“, betonte der Bürgermeister der Kreisstadt, Peter Klär.  Zu diesem Zweck hat der Rathauschef ein Handlungskonzept für eine sichere und saubere Stadt erstellt, mit dem die Verwaltung - in Kooperation mit Landes- und Bundespolizei - gezielt handeln will. Die angedachten Maßnahmen verfolgen das Ziel, präventiv tätig zu werden und so das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.  Dabei setzt der Bürgermeister darauf, die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren wie Polizei und Deutscher Bahn zu vertiefen und mit gezielten Maßnahmen zu ergänzen und so dafür zu sorgen, dass die Kreisstadt weiterhin sicher bleibt. Klär: „Gegen Missstände zu Lasten der Allgemeinheit werden wir entschieden vorgehen und uns das funktionierende Gemeinwesen unserer Stadt nicht durch einige wenige kaputt machen lassen.“ Dabei steht neben der Sicherheit auch das Thema Sauberkeit im Mittelpunkt. „Wir sorgen dafür, dass unsere Stadt weiterhin sauber bleibt“, so der Verwaltungschef.

Ausbau der Sicherheitspartnerschaft und mehr Personal für das Ordnungsamt

Die seit 20 Jahren bestehende Sicherheitspartnerschaft mit der Deutschen Bahn, der Bundespolizei, der Landespolizei und der Kreisstadt St. Wendel soll verstärkt und weiter ausgebaut werden.  „Hierzu bedarf es einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen der saarländischen Vollzugspolizei und der Ortspolizeibehörde“, ist Klär überzeugt.  Ziel müsse es sein, gemeinsam Problemfelder in der Stadt frühzeitig zu erkennen und gemeinsame Schwerpunktaktionen zu initiieren sowie präventive Maßnahmen zu entwickeln.

 Zudem will der Bürgermeister das bestehende Ordnungsamt der Kreisstadt St. Wendel weiterentwickeln und im öffentlichen Raum sichtbarer machen. Hierzu ist geplant, mehr Personal einzusetzen und das Ordnungsamt um die Funktionen einer „Stadtpolizei“ zu erweitern. In diesem Zuge sollen auch erkennbare Uniformen und Dienstfahrzeuge angeschafft werden. Ziel ist es, durch den personellen Ausbau und eine ständige Fortbildung eine noch kompetentere Struktur zu schaffen, die auch in den Abendstunden und am Wochenende präsent sein und – neben der Landespolizei – für die Sicherheit und Ordnung sorgen wird. Wie bei der Polizei steht dabei „sehen und gesehen werden“ im Mittelpunkt. In dem gesamten Projekt nimmt außerdem der Präventionsgedanke eine sehr wichtige Stellung ein. Klär: „Die künftige Stadtpolizei versteht sich zudem als Helfer in der Öffentlichkeit, etwa, wenn ältere Menschen die Straße überqueren wollen oder Besucher erste Auskünfte brauchen.“

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

In den vergangenen Monaten hat die Stadt mehrere Geschwindigkeitsanzeigetafeln angeschafft, die die Autofahrer auf überhöhte Geschwindigkeiten hinweisen und an ausgewählten Stellen installieren lassen. Basierend auf der Auswertung dieser Ergebnisse geht es nun in einem zweiten Schritt darum, die Verkehrsüberwachung mit Hilfe von Blitzern an sensiblen Bereichen wie Kindergärten und Grundschulen auszubauen. „Nur so können wir sicher sein, dass insbesondere unsere Kleinsten sicher ihr Ziel erreichen“, betonte der Bürgermeister.

Helle und sichere Parkräume sowie entschiedenes Vorgehen gegen Falschparker

Für ein besseres Sicherheitsgefühl – insbesondere für Frauen – in der Tiefgarage kündigte der Bürgermeister an, die Beleuchtung in dem City-Parkhaus zu verbessern und den Einsatz einer Videoüberwachungsanlage zu prüfen. Ergänzend dazu werden weitere Frauenparkplätze auf den bereits vorhandenen öffentlichen Parkplätzen ausgewiesen. Diese sollten zentral gelegen und gut beleuchtet sein.

Mit zahlreichen kostenlosen oder kostengünstigen Angeboten ist das Parkplatzangebot in der Kernstadt sehr gut. „Dennoch erleben wir immer wieder, dass Personen nicht ordnungsgemäß parken und den fließenden Verkehr oder gar Rettungseinsätze behindern“, gab Klär zu bedenken. Deshalb soll verstärkt gegen Falschparker, explizit gegen jene, die im absoluten Halteverbot, auf Behindertenparkplätzen oder vor Feuerwehrzufahrten stehen, vorgegangen werden.

Mehr Sicherheit durch gute Beleuchtung

Die Beleuchtung in der Stadt spielt für das Sicherheitsgefühl eine besondere Rolle. Eine zielgerichtete Beleuchtung wirkt sowohl präventiv als auch abschreckend und kann dadurch die Begehung möglicher Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten verhindern. Aus diesem Grund steht auf dem Programm, nun im Zuge der Sicherheitspartnerschaft gemeinsam mit der Landespolizei verschiedene Örtlichkeiten dahingehend zu überprüfen, ob ein Ausbau der Beleuchtung notwendig und sinnvoll ist.   

Maßnahmen für ein sauberes Stadtbild

Um ein ordentliches Stadtbild zu gewährleisten, hat die Stadt bereits einen zusätzlichen Reinigungsdienst mit zwei Arbeitskräften eingerichtet. Sichtbare Verbesserungen im Stadtbild sollen zudem durch kontinuierliche Kontrollen erreicht werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Umfeld einiger Glas- und Papiercontainer, wo die Pappe oder das Papier nicht immer den Weg in den Container finden. Dies liegt in der Verantwortung einzelner Nutzer, die das Papier einfach neben oder vor den Containern ablegen, obwohl es z.B. auf dem Wertstoffhof der Kreisstadt kostenlos abgegeben werden könnte. In vielen Fällen sind die Container aber bereits so gefüllt, dass eine ordnungsgemäße Nutzung nicht möglich ist. „Wir werden deshalb an den jeweiligen Standorten über die regelmäßigen Entleerungen informieren. Darüber werden wir dafür sorgen, die jeweiligen Standorte öfters leeren und säubern zu lassen“, so Klär.