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Blick auf den Kugelbrunnen in St. Wendel mit Blick auf das Rathaus
01. Sep. 2026

Förderprogramm „St. Wendel wird grün – Bäume für die Zukunft“ startet am 1. September in die zweite Runde

Das erfolgreiche Förderprogramm „St. Wendel wird grün – Bäume für die Zukunft“ der Kreisstadt St. Wendel wird am 1. September fortgesetzt. Ziel der Aktion ist es, klimarelevante Emissionen, die bei städtischen Veranstaltungen entstehen, durch regionale Baumpflanzungen zu kompensieren – ein Vorhaben, das im Aktionsprogramm Agenda 2030 für St. Wendel als Global Nachhaltige Kommune als Ziel verankert wurde. Das Programm wird jährlich wiederholt und trägt damit aktiv zur kontinuierlichen Umsetzung dieses Aktionsprogramms der Kreisstadt gemeinsam mit den Menschen in St. Wendel bei.

Die Kreisstadt fördert Baumpflanzungen auf Privatgrundstücken, bevorzugt in Vorgärten, die von den Bürgern der Kreisstadt St. Wendel initiiert werden. Mit den Baumpflanzungen soll das ökologische Bewusstsein der Bürger gestärkt, die Luftqualität und somit das Stadtklima verbessert und CO2 gebunden werden.

Bürgermeister Peter Klär betont die Bedeutung der Aktion für die Stadtgemeinschaft: „Nach dem Erfolg im Vorjahr mit 45 gepflanzten Bäumen freue ich mich, dass das Programm nun fortgesetzt wird und weitere heimische Bäume in den Gärten der St. Wendeler Bürgerinnen und Bürger Einzug halten können. Unsere Stadt wird somit wieder grüner, die Bäume tragen als Schattenspender zum Hitzeschutz bei und wir haben gleichzeitig den Effekt, unsere CO₂-Emissionen direkt vor Ort kompensieren zu können.“

Wer wird gefördert?

  • Das Förderprogramm richtet sich an Bürger der Kreisstadt St. Wendel, die auf ihrem Privatgrundstück Bäume pflanzen möchten.
  • Das Grundstück muss sich in der Kreisstadt St. Wendel oder den Ortsteilen befinden.

Förderbereich – Was wird gefördert?

  • Pflanzung von heimischen Bäumen in Privatgärten
  • Je Grundstück wird ein Baum inklusive Pfosten und Bindematerial zu 100 Prozent gefördert
  • Die Bäume haben einen Stammumfang von 8 – 10 cm.

So funktioniert die Förderung

Die Antragsstellung ist formlos per E-Mail an zukunftsbaum@sankt-wendel.de möglich. Benötigt werden:

  • Name, Adresse und Telefonnummer,
  • Standort und Fläche der geplanten Pflanzung (mit Foto),
  • gewünschte Baumart.

Folgende Bäume stehen zur Auswahl:

  • Spitzahorn (großkronig)
  • Feldahorn (großkronig)
  • Winterlinde (großkronig)
  • Weißbuche (großkronig)
  • Gewöhnliche Eberesche (großkronig)
  • Rotbuche (großkronig)
  • Hainbuche (großkronig oder säulenförmig)
  • Zierkirsche (säulenförmig)
  • Rotdorn (kleinkronig)
  • Trompetenbaum (kleinkronig)

Nach Abschluss der Pflanzung ist der Kreisstadt St. Wendel eine Mitteilung per Mail inklusive Foto des gepflanzten Baumes bis zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres zu übermitteln.

Die Bewerbungsphase dauert vier Wochen. Die Vergabe der Bäume erfolgt nach Eingang der Anträge, wobei Pflanzungen in Vorgärten Vorrang haben, um Straßen und Gehwege zu beschatten.

Die geförderten Bäume können zusammen mit dem notwendigen Befestigungsmaterial bei der Abteilung Friedhof und Grünflächen am Sportzentrum abgeholt werden. Die Teilnehmer am Programm erhalten zudem eine Pflanzanleitung.

Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Umweltamtes unter der 06851 809 1922 gerne zur Verfügung.

Hintergrund

Im Handlungsfeld „nachhaltige Beschaffung und Konsum“ hatte die Kreisstadt St. Wendel bereits Maßnahmen zur Abfallvermeidung umgesetzt, etwa durch Wertstoffinseln für Standbetreiber. Um auch CO₂-Emissionen regional zu kompensieren, fiel die Wahl auf Baumpflanzaktionen. Die Finanzierung erfolgt über eine fünfprozentige Abgabe der Standmieten bei Ostermarkt, Bauern-, Handwerker- und Winzermarkt, Lebensart-Markt sowie Weihnachts- und Mittelaltermarkt. Allein im Jahr 2025 wurden dadurch rund 9 000 Euro eingenommen – genug, um mindestens 70 neue Bäume zu fördern.

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