

Modernes Sportzentrum für Schulen, Vereine sowie den Breiten- und Freizeitsport
St. Wendel. Mit dem Spatenstich für die neue Dreifeld-Sporthalle in der Kreisstadt St. Wendel gab Bürgermeister Peter Klär gemeinsam mit dem saarländischen Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost, nun den feierlichen Startschuss für das Großprojekt. Im Rahmen der Veranstaltung stellten sie den Neubau der wettkampftauglichen Dreifeld-Sporthalle im Sportzentrum der Kreisstadt offiziell vor.
Der Bau entsteht in der Straße „Am Sportzentrum“. Mit dem Projekt investiert die Kreisstadt St. Wendel in eine moderne und leistungsfähige Sportstätte, die künftig Schulen, Vereinen sowie dem Freizeit- und Breitensport gleichermaßen zugutekommen soll.
„Die neue Dreifeld-Sporthalle ist ein wichtiger Baustein für die sportliche Zukunft unserer Stadt. Wir stärken damit den Schul- und Vereinssport und schaffen zugleich attraktive Rahmenbedingungen für den Breiten- und Freizeitsport“, betont Bürgermeister Peter Klär.
Die neue Halle ist als wettkampftaugliche Dreifeld-Sporthalle konzipiert und bietet damit vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Mit einer Netto-Grundrissfläche von insgesamt rund 4.000 Quadratmetern und einer lichten Hallenhöhe von neun Metern entsteht eine Sportstätte mit zeitgemäßen Voraussetzungen für die vielseitige Welt des Sports, die Raum für rund 1.000 Zuschauer bereithalten wird. Für die Gesamtmaßnahme rechnet die Kreisstadt zum jetzigen Zeitpunkt mit rund 21 Millionen Euro.
Innenminister Reinhold Jost: „Mit unserem Aufbruch-Programm wollen wir das Saarland voranbringen, indem wir vielfältige Projekte zum Ausbau und zur Erweiterung der Infrastruktur unterstützen. Die neue Dreifeldsporthalle in St. Wendel steht beispielhaft dafür. Hier entsteht Raum für den Schulsport, für ein lebendiges Vereinsleben und für junge Talente. Die Aufbruch-Mittel fließen deshalb also nicht einfach nur in eine moderne Halle, sondern auch in Gemeinschaft, Gesundheit und die Zukunft unserer Region.“ Auch mit der finanziellen Unterstützung in Form von Bedarfszuweisungen in Höhe von sechs Millionen Euro für die neue Dreifeldsporthalle investiere man in die sportliche Zukunft von St. Wendel und der gesamten Region, so der Minister weiter. „Schülerinnen und Schüler, Vereine und Nachwuchstalente brauchen moderne und bedarfsgerechte Trainings- und Wettkampfbedingungen. Mit dem beim Spatenstich überreichten ersten Förderbetrag von einer Millionen Euro bringen wir die bereits zugesagte Unterstützung auf den Weg und schaffen gemeinsam mit der Stadt die Grundlage für eine Sportstätte, von der viele Menschen profitieren werden!”
Udo Recktenwald, Landrat des Landkreises Sankt Wendel: „Die neue Sporthalle in St. Wendel ist für die Infrastruktur unserer Sportstadt ein Gewinn, aber auch für die Schulen des Landkreises Sankt Wendel. 126 Sportstunden der beiden Gymnasien und der Berufsschulen finden dort statt und die Halle steht unseren Schulen jeden Werktag 9 Unterrichtsstunden zur Verfügung. Daher ist unser 20-prozentiger Zuschuss von 4 Millionen Euro gut angelegtes Geld.“
Der Baubeginn erfolgte vertragsgemäß am 1. Juli 2026. Die nächsten Bauabschnitte sehen bis Dezember 2026 die Fertigstellung der Bodenplatte im Bereich der Neben- und Technikräume sowie die Lieferung der ersten Betonfertigteile vor. Parallel dazu sind Schal- und Betonarbeiten an den Innen- und Außenwänden vorgesehen. Im weiteren Verlauf sind bis April 2027 die Fertigstellung der Rohbauarbeiten vorgesehen. Daran schließen sich die Stahlbauarbeiten, die Dachdeckungsarbeiten und der Fassadenbau an. Für den Sommer 2027 ist geplant, die Gebäudehülle vollständig zu schließen.
Die Fertigstellung des gesamten Gebäudes ist im Sommer 2028 vorgesehen. Mit Abschluss der Arbeiten an der Außenanlage inklusive Zuwegung ist die Inbetriebnahme der neuen Dreifeld-Sporthalle für das Jahr 2029 geplant.
Titelfoto: St. Wendels Bürgermeister Peter Klär (5. v. r.) beim Spatenstich gemeinsam mit (v.r.n.l.) dem ehemaligen St. Wendeler Bürgermeister und Innenminister Klaus Bouillon, der Ersten Beigeordneten Elisabeth Krob, dem Landtagsabgeordneten Christopher Salm, dem Architekten Dimitrios Kogios, Innenminister Reinhold Jost, Staatsekretär Torsten Lang, Landrat Udo Recktenwald, Ortsvorsteher Andreas Leyerle sowie dem städtischen Beigeordneten Gerhard Weiand.
Foto: Kreisstadt St. Wendel / Josef Bonenberger