
Förderkennzeichen: 67K26656
Laufzeit des Vorhabens: 01.04.2024 - 30.09.2025
Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu heizen. Auch die Kreisstadt St. Wendel möchte diesen Wandel mitgestalten. Ein wichtiges Instrument dabei ist die kommunale Wärmeplanung.
Mit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) des Bundes, das am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist, sind alle Städte und Gemeinden, in denen zum 1. Januar 2024 100.000 Einwohner oder weniger gemeldet sind, verpflichtet, bis spätestens 30. Juni 2028 einen kommunalen Wärmeplan vorzulegen.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist ein geordnetes Konzept, das darstellt, wie die Wärmeversorgung der Kreisstadt St. Wendel zukünftig aussehen kann, um möglichst klimaneutral zu heizen. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sollen so erfahren, wie sie in Zukunft am besten heizen sollten. Das erleichtert die Entscheidung für eine geeignete Wärmeversorgung.
Die vier Hauptelemente des kommunalen Wärmeplans sind:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Prozess der kommunalen Wärmeplanung Potenziale und Bedarfe systematisch zusammenführt. Auf diese Weise können die Einsatzmöglichkeiten der Energieträger im zukünftigen Energiesystem definiert und lokal umgesetzt werden.
Der kommunale Wärmeplan kann auch als Routenplaner für die städtischen Gremien verstanden werden, der Handlungsvorschläge für die weitere Stadt- und Energieplanung aufzeigt.
Die Kreisstadt St. Wendel möchte gemeinsam mit der beauftragten Fachfirma Hansa Luftbild Mobile Mapping GmbH einen kommunalen Wärmeplan erarbeiten. Für dieses Vorhaben hat die Kreisstadt St. Wendel einen Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Form einer Vollfinanzierung erhalten.
Der Endbericht zur kommunalen Wärmeplanung der Kreisstadt St. Wendel wird überarbeitet und in Kürze hier erneut zum Download bereitstehen.
Es ist geplant, den Wärmeplan im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung im Frühjahr 2026 der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Wärmeplanung in St. Wendel ist über den Projektabschluss hinaus als dynamischer und kontinuierlicher Prozess angelegt, in dessen Verlauf der Wärmeplan in regelmäßigen Abständen angepasst und aktualisiert wird.
„Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zur Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“
www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
